Anlässlich des 55. Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Österreich eröffnet bald die Sonderausstellung „Chinesische Kunst aus der Verbotenen Stadt“
Zeitraum: 2. Dezember 2025 bis 6. April 2026
Ort: im Goldenen Saal der Kunstkammer im Kunsthistorischen Museum Wien

Die Ausstellung, die gemeinsam vom Palastmuseum und dem Kunsthistorischen Museum Wien kuratiert wurde, rückt das Leitmotiv „Vielfalt in Harmonie“ in den Mittelpunkt. Sorgfältig ausgewählt wurden 76 kostbare und kunstvoll gearbeitete Objekte aus den Sammlungen des Palastmuseums, darunter Jade, Porzellan, Lackkunst, Emailarbeiten, Uhren und weitere Meisterwerke des Kunsthandwerks. Sie veranschaulichen eindrucksvoll die herausragenden Virtuosität der chinesischen Hofkunst des 18. Jahrhunderts.

Ein Großteil der Stücke wird zum ersten Mal in Europa gezeigt. Besonders die kaiserlichen Jade- und Porzellanarbeiten führen die ästhetische Philosophie des chinesischen Hofes vor Augen, nach der sich „Ideale durch Objekte zu vermitteln“, und spiegeln zugleich den offenen, integrativen Geist der chinesischen Zivilisation wider.
Das Herzstück der Ausstellung- Ein Ruyi-Zepter aus vergoldeter Bronze in Filigranarbeit, mit Jaden dreifach eingelegt - dokumentiert auf das Anschaulichste die Virtuosität chinesischer Filigranarbeit. Zugleich bedeutet es aber auch „Glück und Segen“ und so verweist die Ausstellung auch auf den 55. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Österreich im Jahr 2026.
Die Ausstellung eröffnet dem Publikum in Österreich und ganz Europa eine besondere Gelegenheit, die herausragende traditionelle chinesische Kultur aus nächster Nähe zu erleben und einen vertieften Einblick in die chinesische Zivilisation zu gewinnen. Zugleich steht sie als eindrucksvolles Beispiel für die Globale Zivilisationsinitiative: Sie schlägt Brücken des Dialogs, schafft Räume der Verständigung und bereichert den wechselseitigen kulturellen Austausch.