Am 21. März nahm Botschafterin Qi Mei an der Galaveranstaltung anlässlich des ersten Internationalen Taijiquan-Tages in Österreich teil. Gemeinsam mit rund 300 Taijiquan-Begeisterten aus der Region praktizierte sie das 24-Formen-Taijiquan, verfolgte Vorführungen verschiedener Taijiquan-Stile und gab Interviews für Medien, darunter W24.

Qi Mei betonte, dass Taijiquan nicht nur eine traditionelle chinesische Kampfkunst, sondern auch Ausdruck einer Philosophie und Lebenskunst sei. Darüber hinaus stelle es ein gemeinsames immaterielles Kulturerbe der Menschheit dar, das zur Förderung der internationalen Verständigung beitrage. Die zentralen Werte des Taijiquan – Gleichgewicht, Frieden, harmonisches Zusammenleben und gegenseitiger Respekt – spiegeln zugleich den Kern der freundschaftlichen Beziehungen zwischen China und Österreich in den 55 Jahren seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen wider.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Österreichischen Wushu Verband sowie von lokalen Taijiquan-Organisationen ausgerichtet. Zu den Ehrengästen zählten Horst Nussbaumer, Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees, Peter Turkovic, Generalsekretär der Wushu Kungfu Federation of Europe (WKFE), sowie Christian Pfannhauser, Präsident des Österreichischen Wushu Verbands, die jeweils Grußworte an das Publikum richteten.